SHOCK THERAPY "1985 - 2008 Theatre of Shock Therapy" VÖ: 24.03.2017 (iamsurprised records/ believe digital/soulfood)

front black 1440 cover„Die Band die wir als SHOCK THERAPY kennen, beruft sich auf eine lange und von niederer Gesinnung geprägten Geschichte,  die man allen sensiblen und herzkranken Menschen tunlichst vorenthalten sollte. Diese Geschichte ist mehr als nur mit Sex, Drugs and Rock ‘n Roll verbunden - SHOCK THERAPY 
sind ein Synonym für Sex, Drugs and Rock ‘n Roll! „
“Jahrelang bastelte er an an einem Image für SHOCK THERAPY, nach dem Motto: je kranker, desto besser. Dabei war nach der Veröffentlichung des ersten Albums 
im Jahre 1985 und nach dem Hit Hate is a 4-letter word kaum mehr eine Steigerung möglich. Der Name der Band rührt von sehr persönlichen Erfahrungen her....”  

Gregory John McCormick

1984 gründete der junge Detroiter Gregory John McCormick

alias ITCHY gemeinsam mit E. Keith Jackson eine Band namens

SHOCK THERAPY. Nachdem Itchy etliche Aufenthalte in

psychiatrischen Kliniken hinter sich bringen musste, fand

dieser damit eine heilsame Möglichkeit seine Aggressionen

in Kreativität umzuwandeln, seine eigene Therapie.

Als eine der ersten begannen SHOCK THERAPY krassen

Hardcore mit melodiösen synthetischen Sounds zu mischen

und somit recht skurrile Songs zu kreieren.

Von Anfang an waren SHOCK THERAPY von Gerüchten über ihren ausufernden

Drogenkonsum umgeben. Diesem fielen etliche Bandmitglieder im Lauf der Zeit

zum Opfer. Die Band veröffentlichte ihre erste EP mit dem Titel "SHOCK THERAPY"

1985 und schaffte gleich den Durchbruch. Die erste Pressung war bereits nach

zwei Wochen ausverkauft. Die CD Veröffentlichung von "HATE IS A 4-LETTER WORD"

verkaufte sich auf Anhieb 28.000-mal und der gleichnamige Song "Hate is a 4-Letter Word"

zählt zu den Underground-Hits, die heute noch regelmäßig in jeder Indie-Disco

gespielt werden. Und besonders in Europa, wo elektronische Bands einen

unglaublichen Aufschwung erlebten, entwickelten sich SHOCK THERAPY schnell

zu einer Kultgruppe mit zahlreichen Anhängern. SHOCK THERAPY beschlossen

jedoch, nicht den einmal erfolgreich beschrittenen Weg zu verfolgen, sondern

überraschten ihre Zuhörerschaft mit aufwühlenden Texten und kranken aber technisch

ausgereiften Arrangements.

SHOCK THERAPY, das sind Songs, in denen wunderschöne Melodien und provokative

Lyrics in einem ständigen Widerstreit liegen. Anstatt durch den frühzeitigen Ruhm

auszubrennen wie so viele andere Bands jener Zeit, behielten sie eine angenehme,

aufregende Frische, und so konnte sich ihr Stil weiter festigen. In den Jahren 1984

bis 1997 präsentierten SHOCK THERAPY zwölf Alben und bereisten immer wieder

Europa, um dort zu touren.

Dass hinter seiner Arbeit mehr steckt, als nur der Wunsch

sich auszudrücken, hat Itchy immer wieder durch

Literaturlesungen, Buchveröffentlichungen, Graphik

und Material bewiesen. Betrachtet man mal all diese

Werke als Gesamtes, erschließt sich einem das Weltbild

dieses Menschen - verzerrt, aber nicht mehr als das Abbild

dieser Welt.

Itchy Gregory John McCormick verstarb 2008 in Detroit/ USA auf tragische Weise,

kurze Zeit nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis wo er mehrere Jahre verbrachte.

I Am Surprised Records veröffentlicht nun in Kooperation mit Itchys Witwe den

SHOCK THERAPY Katalog und verwaltet das musikalische Erbe das noch für die

eine oder andere Überraschung in Form von Veröffentlichungen und Aktivitäten

sorgen wird um das umfangreiche Schaffen von Itchy-SHOCK THERAPY der

Nachwelt angemessen zu erhalten und zu präsentieren.

Nach der Veröffentlichung des ersten offiziellen Live-Albums von SHOCK THERAPY

„Live From Hell“ in 2013, erscheint nun Frühjahr 2017 „Theatre of Shock Therapy“

als Doppelalbum eine Best Of von SHOCK THERAPY 1985 bis 2008.

Discographie:

- 1985: Shock Therapy

- 1987: My Unshakeable Belief

- 1989: Touch Me and Die

- 1990: Cancer (Re-Release 1995)

- 1991: The Great Confuser

- 1991: Hate Is A 4-Letter Word (Re-Release 1995)

- 1992: Just Let Go: The Dark Years 1986 – 1990

- 1992: Adventures in Good Music

- 1993: The Many Faces of Hate

- 1994: Heaven and Earth

- 1994: Santas Little Helper

- 1996: I Can’t Let Go

- 1996: God

- 1997: No Fear of Death

- 1999: The Past Life: Out-Takes and Lost Memories

- 2008: The Moon & The Sun

- 2013: Live From Hell

- 2017: Theatre Of Shock Therapy

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